Stadt Tourismus Schule

Kornhaus Rorschach

Vom See und vom Land her ist das Kornhaus nicht zu übersehen. Ja, es ist das eigentliche Wahrzeichen der Stadt Rorschach. Abt Coelestin von St. Gallen beauftragte 1746 den Baumeister Caspare Bagnato mit dem Bau eines neuen Kornhauses. 1749 wurde es bereits in Betrieb genommen.

Heute wartet im neuen Museum im Kornhaus, eine wahre Wissens- und Erlebniswelt auf junge und erwachsene Besucher.

Badhütte

Der einmalige und eigenwillige Bau steht direkt im See und ist über eine kleine Brücke mit der Seepromenade verbunden. Die Badhütte wurde anstelle von drei baufälligen Badhütten errichtet, 1924 eröffnet und gehört der Stadt Rorschach.

 

Rorschach Sunset

Die Sonnenuntergänge in der südlichen Bodenseebucht sind legendär und lassen Geist und Seele baumeln. Benützen Sie die Abendstunden zu einem Ausflug an die Rorschacher Seepromenade und geniessen Sie das Spektakel. Wer ihn einmal gesehen hat, kommt wieder, denn jeder Sonnenuntergang ist anders.

Jakobsbrunnen

An der Verzweigung Hauptstrasse/Neugasse, unweit des Hafens, befindet sich der Jakobsbrunnen aus dem 19. Jahrhundert zur Erinnerung an die Jakobskapelle, einer frühmittelalterlichen Raststätte für Pilger nach Santiago de Compostela.

Der Jakobsbrunnen ist von der Jakobsfigur gekrönt und die Glocke in der Brunnensäule wurde über Jahrzehnte täglich zweimal von Hand geläutet. Noch heute ruft die Glocke täglich um 11 Uhr und 18 Uhr zum Ave und erinnert an ihre Einschrift: "St. Jakobus, ora pro nobis".

Der Brunnen bildet Ausgangsort des Jakobswegs nach Santiago de Compostela. 

Kloster Mariaberg (heute Pädagogische Hochschule)

Das ehemalige Kloster Mariaberg, 1487 bis 1489 von Abt Ulrich Rösch erbaut, wurde im machtpolitischen Ringen zwischen der Stadt
St. Gallen und dem Fürstabt kurz vor der Vollendung zerstört und später wieder aufgebaut. Auf Mariaberg bestand - allerdings nur für kurze Zeit - eine Universität für Theologen. Im selben Gebäude errichtete der Kanton St. Gallen 1864 das erste Lehrerseminar. 

Von 1969 bis 1978  wurde es aufwändig nach kunsthistorischen Erkenntnissen renoviert. Hervorzuheben ist der gotische Kreuzgang und der ehemalige Kapitelsaal (heute Musiksaal).  Heute ist die Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen darin untergebracht. 
 
Das Gebäude kann während der Schulzeit besucht werden.  Auf Anfrage sind auch Führungen möglich (Auskunft unter Tel. +41 71 844 18 18).

Seepromenade

Rorschach ist die sanktgallische Hafenstadt am Bodensee. Das ganze Jahr lockt die Rorschacher Seepromenade Leute von überall zu einem Spaziergang in die Hafenstadt. Meist verbinden sie ihren Ausflug mit einem Halt in einer der zahlreichen Gaststätten in Rorschach. Besonders beliebt im Sommer sind die verschiedenen Restaurants direkt am See.

 


Schloss Wartensee in Rorschacherberg

Wie die Edlen von Rorschach, so waren auch die Wartenseer äbtische Ritter und wachten über die Strasse ins Rheintal. Das Schloss und seine Bewohner erlebten eine wechselvolle Geschichte. 1691 starb der letzte Wartenseer. 1757 kaufte Abt Coelestin, der Erbauer des Kornhauses, das ganze Gut.

 

Schloss Wartegg in Rorschacherberg

Das Schloss Wartegg wurde um 1558 durch die Blarer von Wartensee erbaut, einem Geschlecht, aus dem damals auch der Fürstabt von
St. Gallen entstammte. 1822 ging es in den Besitz der Familie von Thurn. Bewohnt wurde es mitunter von Freunden Napoleons und während der französischen Republik von Adligen und Diplomaten, die dem französischen König aus der Familie Bourbon gedient hatten und auf Schloss Wartegg flüchteten. So kam auch die Regentin von Parma zuerst auf Wartensee und dann 1860 als Eigentümerin auf Schloss Wartegg. Sie stammte vom französischen König Louis XIV ab, und ihre Enkelin Zita heiratete Erzherzog Karl von Österreich. Kaiserin Zita kam 1919 vorübergehend nach Wartegg ins Exil. 1924 verkauft die Familie Bourbon das Schloss. Nachher wechselten sich verschiedene Besitzer ab, bis 1994 das Schloss von Christoph und Angelika Mijnssen gekauft und zu einem Ferien- und Seminarhotel mit einem öffentlich zugänglichen Restaurant umgebaut wurde.

Markthalle Altenrhein

Vergoldete Zwiebeltürme, leuchtende Farben, geschwungene Linien, ungleiche Fenster, unebene Böden, bunte Keramiksäulen, schattige Wandelgänge und begrünte Dachflächen sind die Merkmale von Friedensreich Hundertwassers Architektur.

In seiner Bauweise wollte er alle Gleichmacherei, Sterilität und Anonymität ausschalten. Sein Traum und sein Ziel war, dem Einzelnen eine menschengerechte Umgebung zu ermöglichen und gleichzeitig der Natur wieder zu ihrem Recht zu verhelfen. Wie viele andere berühmte Bauten in Europa und Japan ist das Gebäude in Altenrhein ein eindrückliches Beispiel für die ungewöhnlichen Architektur-Konzepte des international renommierten Künstlers.

Mehr über die Markthalle in Altenrhein erfahren Sie hier.

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